NAS-Server

luckyBox NAS-Synchronisation

Was ist die luckycloud Box?

Die lcbox ist ein von der luckycloud entwickeltes Programm, das dazu dient Ihre Daten vom NAS mit dem Cloudspeicher von luckycloud zu synchronisieren.

Wir bauen dazu auf dem bewährten Seafile Terminal Client auf und haben diesen mit einer Oberfläche für das Terminal erweitert. Dadurch ist das Einrichten der Synchronisation von verschiedenen Ordnern wesentlich komfortabler als mit dem Seafile Client.

Mithilfe von lcbox können Sie alle Vorteile von dem Seafile Client auf dem Desktop nutzen.

  • Da wäre einerseits der Delta-Sync, der dafür sorgt, dass nicht immer die ganze Datei sondern nur der geänderte Teil einer Datei übertragen wird. Das kann Ihnen je nach Anwendungsfall eine Menge an übertragenen Daten und somit Zeit sparen.
  • Andererseits erhalten Sie eine Versionierung Ihrer Daten wodurch Sie (versehentlich) geänderte oder auch gelöschte Dateien innerhalb Ihres Wiederherstellungszeitraums wiederherstellen können.
  • Der dritte große Vorteil ist, dass das Ganze natürlich vollkommen automatisiert nach der Ersteinrichtung abläuft. Also einmal einrichten und dann beruhigt zurücklegen ohne Sorgen, dass bei einem Ausfall Ihres NAS Ihre Daten dann plötzlich unwiederbringlich verloren sind.

Die lcbox lässt sich übrigens auch auf aktuellen Linux Server nutzen, dort kann man entweder Docker installieren und dann die lcbox im Docker Container nutzen, oder auch direkt im vorinstallierten System. Die einzige Voraussetzung ist, dass der Seafile Terminal Client für das jeweilige Betriebssystem erhältlich ist.

Wir haben es bisher auf Debian 9 getestet.

NAS-Synchronisation einrichten

Haben Sie eine luckycloud Box bzw. einen NAS Server? Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren NAS-Server mit der luckycloud synchronisieren können.

  1. Zunächst einmal starten Sie auf Ihrer NAS die Container Station.

  1. In der Container Station erstellen Sie sich nun einen Debian Container. Debian ist ein auf Linux-basiertes Betriebssystem. Dazu klicken Sie bitte zuerst auf Create links in der Management Leiste.

  1. Als nächstes geben Sie in der Suchleiste "Debian" ein und klicken auf Search.

  1. Klicken Sie auf den Docker Hub Reiter und installieren Sie Debian.

  1. Um die Konfiguration vom Container vornehmen zu können, tun Sie folgendes:

  • Geben Sie einen frei wählbaren Namen ein.
  • Beim CPU-Limit empfehlen wir 80% und beim Memory-Limit etwa 50-75% vom gesamten Memory, es sollten allerdings nicht weniger als 1024MB sein.

  1. In den erweiterten Settings müssen Sie nur Änderungen an den shared Folders vornehmen.

7.Bitte weisen Sie dem Container einen Speicherort zu, auf dem er Daten ablegen darf. Dazu klicken Sie zuerst auf das zweite Add und geben dann den Pfad auf dem NAS (Volume from Host) sowie den Pfad innerhalb des Containers (Mount Point) an.

  1. Abschließend klicken Sie auf Create um die vorgenommenen Einstellungen zu bestätigen.

  1. Nun erhalten Sie eine Zusammenfassung Ihrer vorgenommenen Einstellungen, welche Sie auf Richtigkeit überprüfen und dann mit Ok bestätigen.


Damit ist der Debian Container erstellt und Sie kehren auf die Übersichtsseite (Overview) der Container Station zurück.

  1. Dort wählen wir unseren soeben erstellten Container aus.

  1. Es öffnet sich eine Konsole, in der Sie direkt damit anfangen, die nötigen Pakete zu installieren, um das lcbox Paket herunterladen zu können. Klicken Sie dazu in die Konsole und tippen folgendes ein, dass Sie dann mit der Eingabetaste bestätigen:
apt update && apt install git -y

  1. Nach Abschluss der Installation von git können Sie sich das lcbox Paket herunterladen. Dies erfolgt mit dem folgenden Befehl:
git clone https://lcbox@bitbucket.org/Lucky_Luc/lcbox.git